Bio einfach nachhaltig leben

Bio ist in aller Munde, doch was kommt tatsächlich auf den Tisch und in den Tank? Leider verleihen sich immer mehr Unternehmen einen grünen Anstrich und Schlagwörter wie CSR werden inflationär gebraucht. Es ist eben nicht alles Grün was glänzt und so entpuppen sich beim Blick unter die Fassade viele Bio Produkte und Öko anstriche als reine Marketingkampagnen ohne nachhaltigen Mehrwert. Die Webseite Bioloa versucht Ordnung in den Bio-Kosmos zu bringen und versteht sich als grüner Wegweiser für interessierte Verbraucher auf der Suche nach ökologisch nachhaltigen Bio Produkten. Auf den folgenden Seiten finde Sie eine Fülle an Informationen, die Ihnen bei der Suche nach dem passenden nachhaltigen Bio Produkt behilflich sein werden. Von Bio Mode über Naturholzmöbel bis hin zu Fair Trade Kleidung und Erneuerbare Energien werden ökologisch nachhaltige Produkte vorgestellt. Doch dabei bleibt es nicht. Unter der Rubrik Bio regional liegt der Fokus auf ökologisch nachhaltigen Bio Produkten aus der Region. Denn Bio Produkte sind erst dann richtig nachhaltig, wenn der Weg vom Erzeuger zum Verbraucher möglichst gering gehalten wird. Nur wenn Bio Produkte, ob Bio Baumwolle für Bio Mode und Öko Kleidung oder ökologisch angebaute Lebensmittel auf kürzestem Wege frisch auf den Tisch des Konsumenten kommen, kann man von nachhaltigen Bio Produkten sprechen. Denn nur so wird dafür gesorgt, dass der ökologische Fußabdruck gering und die CO2 Bilanz niedrig bleibt und dazu beiträgt, die Welt in der wir leben möglichst wenig zu belasten. Getreu dem Leitspruch von Bioloa – Einfach nachhaltig Leben – ist das Team von Bioloa bestrebt, Ihnen laufend neue Produkte vorzustellen, die nicht nur nach ökologischen Gesichtspunkten hergestellt worden, sondern auch die Prinzipien des Fair Trade berücksichtigen. Denn wir glauben, dass erst durch die Verbindung der Grundsätze des ökologischen Anbaus mit den Prinzipien des Fair Trade Standards nachhaltige Bio Produkte entstehen, die ihrem Namen gerecht werden.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

 

Am 27. September 2011 war der sogenannte World Overshoot Day, der Welterschöpfungstag. An diesem Tag waren die regenerativen Ressourcen, die der Menschheit für 2011 zur Verfügung standen, aufgebraucht. Die Menge, die seit diesem Zeitpunkt verbraucht wird, ist gleichzusetzen mit der Menge, mit der wir uns bei den nachfolgenden Generationen verschulden. Egal, ob man hierbei an Kohle denkt, an Holz oder Fisch, die Menschheit verbraucht schon seit Jahren mehr von diesen Ressourcen, als die Natur in der Lage ist, zu regenerieren. Dieser Tatbestand war der Ausgangspunkt für das Konzept der Nachhaltigkeit, das erstmals 1972 vom Club of Rome in der Studie ‘Die Grenzen des Wachstums’ angemahnt und eingefordert wurde. Ging es bei diesen Überlegungen noch in erster Linie um die ökonomische Nachhaltigkeit, also um den Fakt, die natürlichen Ressourcen nur in dem Maße auszubeuten, wie sie wieder regeneriert werden können, so betrachten wir heute die Begriffe Nachhaltigkeit und ‘nachhaltiges Leben’ wesentlich umfassender.

Recycling Haus

Ökologische Nachhaltigkeit

 

Wesentlich ist ebenso die ökologische Nachhaltigkeit, wozu der Klimaschutz ebenso zählt, wie die Erhaltung der Artenvielfalt. Hört man heute die Diskussionen um die Nachfolgeregelungen für das Kyoto-Protokoll und sieht man, wie viele der großen Industrienationen aus dem Prozess aussteigen, so kann man erkennen, wie weit die Menschheit noch von einem wirksamen Klimaschutz entfernt ist. Trotzdem kann jeder selbst seinen Teil dazu beitragen. In Deutschland wurde ja, wenn auch nicht ganz freiwillig, das Erneuerbare Energien Gesetz in diesem Jahr novelliert, was beinhaltet, in Zukunft massiv in diese Form der Energiegewinnung zu investieren. Jeder kann selbst seinen Beitrag leisten, Ökostrom Angebote gibt es genügend, die Tarife sind nur unerheblich über den ‘normalen Tarifen’, man muss es nur wollen. Zur ökologischen Nachhaltigkeit gehört ebenfalls ein Umdenken in der Landwirtschaft. Immer mehr Bio-Produkte sind im Angebot, auch hier kann jeder aktiv beitragen, zumal er dabei auch noch etwas für seine Gesundheit tut.

Soziale Nachhaltigkeit

Die Staaten der Erde sind alle eng miteinander verbunden, Globalisierung gibt es in jeder Beziehung. Es ist deshalb drängender denn je, dass die soziale und ökonomische Situation aller Menschen verbessert wird, dass das ökologische Gleichgewicht weltweit gewahrt bleibt bzw. wieder hergestellt wird. Hierzu können viele Initiativen beitragen. Seit Jahren gibt es Fair Trade Produkte, natürlich sind sie etwas teurer als die Produkte, die nicht dem fairen Handel entstammen. Mit Fair Trade wird die Lebenssituation von vielen Tausend Kleinproduzenten in der sogenannten Dritten Welt wesentlich verbessert, indem sie auf der einen Seite höhere Erzeugerpreise erhalten, auf der anderen Seite aber durch die angeschlossenen Organisationen auch in Infrastrukturprojekte und ins Gesundheitswesen investiert wird. Während man bei anderen Entwicklungshilfegeldern nie genau wissen kann, wo sie letztlich landen, kann jeder bei der Entscheidung, fair gehandelte Produkte zu kaufen, unmittelbar etwas tun. Eine gute Adresse sind in diesem Zusammenhang die Weltläden.